Singen, feiern, nachdenken und über sich hinauswachsen: Vom 26. bis 30. August 2026 war das Feriendorf Eisenberg wieder Heimat auf Zeit für das Konfi-Camp des Ev. Kirchenkreises Iserlohn. Rund 250 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem ganzen Kirchenkreis waren dabei. Zusammen mit den Mitarbeitenden aus den Gemeinden, dem Rödeltrupp, der Band, der Technik und dem Awareness-Team waren es rund 300 Menschen.
Gewohnt wurde in fünf Dörfern, jedes mit eigenem Motto, eigenen Traditionen und manchmal auch eigenem Schlachtruf: Ergste, Tri JEMM V mit den Iserlohner Gemeinden Trinitatis, Johannes, Erlöser, Maria-Magdalena und Versöhnung, Hemer und Ihmert, ChriLeMaus mit Christus, Letmathe und Emmaus sowie Mendringsen mit Menden und Lendringsen.
Von Minions, Scherben und Heldinnen
Schon am ersten Abend war klar, wer das Camp begleitet: Teamer und Trainees stürmten als Minions verkleidet in die Turnhalle. Plenum für Plenum verfolgten alle, wie der Superschurke Gru lernt, zu vertrauen und Gutes zu tun. In den Gemeindegruppen ging es um Vertrauen und um die Frage, was eigentlich einen Helden ausmacht.
Besonders in Erinnerung bleibt eine Aktion aus der Bibelarbeit: Die Konfis zerbrachen Tontöpfe, schrieben ihre Namen auf die Scherben und legten daraus ein gemeinsames Bild. „Es war schön zu sehen, wie aus vielen einzelnen Scherben etwas Gemeinsames entstand“, schreiben Konfis aus Hemer.
Casino, Geländespiel und Disco
Dazwischen war jede Menge los. Beim Markt der Möglichkeiten probierten die Konfis Workshops vom Schallplatten-Bemalen bis Spikeball aus. Der Casino-Abend lockte mit Glücksrad, Roulette und Pferderennen. Das Geländespiel gewann ChriLeMaus knapp vor Hemer. Und bei der „Black and White“-Disco war die Tanzfläche bis zum Schluss voll. „Es war witzig und dieser Vibe war richtig cool und alle haben mitgemacht“, erzählt ein Konfi.
Ein Abend, der berührt
Ein Höhepunkt war das Feierabendmahl am vierten Abend. Alle saßen im Kreis in der Halle zusammen. „Es wurde schnell emotional, und bei vielen flossen die Tränen. Wir haben uns alle untereinander getröstet“, berichten Konfis aus ChriLeMaus. Beim Abschluss am letzten Tag wurde noch einmal gebetet, getanzt und gefeiert, bevor die Busse zurück nach Hause fuhren.
Was bleibt
„Konficamp kann man eigentlich nicht planen, es passiert einfach“, sagen Lea Roth und Philipp Sternemann, die das Camp für das Jugendreferat geleitet haben. „Das Besondere ist, dass Glauben nicht nur ein Programmpunkt ist, sondern mitten im gemeinsamen Leben vorkommt.“ Die Konfis bringen es auf ihre Weise auf den Punkt: „Konficamp ist ein Camp, wo man jeden Tag was Neues erlebt, neue Leute kennenlernt und sogar neue Freundschaften schließt.“
Ein großes Dankeschön an alle Konfis, an die Mitarbeitenden aus den Gemeinden, an Rödeltrupp, Band „One Sound“, Technik und Awareness-Team und an alle, die das Camp unterstützt haben.
Konfi-Camp unterstützen: Jeder Teamer-Platz kostet rund 200 Euro. Spenden gehen an den Ev. Kirchenkreis Iserlohn, IBAN DE23 3506 0190 2001 1690 52, Verwendungszweck „39100 / ABO / Konficamp“.
Selbst Teamer:in werden? Wer nach der Konfirmation beim nächsten Camp mitarbeiten möchte, startet mit Next Level You.







